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Mountainbike

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Mountainbike

Wer ist als Kind nicht gern mit dem Fahrrad gefahren, und wenn es sich angeboten hat auch mit den Kumpels in den Wald im leichten Gelände sein Fahrrad getestet, immer Berg rauf und runter. Meist war es so, das man dann Abends nach Hause kam, und das Vorderrad etwas deformiert war. Klar gab es dann mit den Eltern etwas Stress, aber der Spaß davor war das Beste, und ein gutes Thema in der der Schulpause. Aber kommen wir nun zum eigentlichen Thema. Das Mountainbike wurde 1973 erstmals erfunden, und 1977 zum ersten Mal der Welt veröffentlicht. Damals steckte dieses spezielle Fahrrad noch in den Kinderschuhen, und wird auch bis zum heutigen Tag noch weiter entwickelt. Anfangs bestand der Rahmen dieses Rades aus dünnwandigen Stahlrohren, später wurde Aluminium verwendet. Dadurch wurde das Rad an sich leichter, und die Aerodynamik verbessert. Im Laufe der Zeit etablierte sich das Mountainbike als ein effektives Sportgerät. Aus Aluminium wurde Titan, und aus Titan wurde Carbon. Aber nicht nur der Rahmen wurde im Laufe der Zeit verändert, sondern auch Sattel, Lenker, Bremsen und die Laufketten. Dementsprechend ist auch der Kaufpreis eines solchen Rades. Jedes Rad kann auf seine Art und Anwendung speziell angefertigt werden. Demnach ist das Mountainbike nicht nur ein Sportgerät, sondern auch all Zweck einsetzbar. Da wäre das Tourenrad. Dies sind Fahrräder, die für lange Strecken konzipiert worden sind. Durch ihre Robustheit kann man einiges an Gepäck mitnehmen, und man kann Auf der Straße sowohl auch im leichten Gelände, wie Bergwege, so wohl auch Wanderwege mit ihnen bestreiten, ohne das man darauf achten kann, das man jeden Stein ausweichen muss, das sich die Räder durch Gepäck, eigen Gewicht oder leichtes Gelände sich verbiegen, oder Speichen brechen. Das Tourenrad ist eine Abwandlung von dem Mountainbike, und wird heute als Trekking Rad bezeichnet, früher sprach man sogar von einem Reiserad. Aber nicht nur Auf Reisen bewährte sich das Trekkingrad, sondern auch in den Städten. Dort sah man die ersten Trekkingräder im Dienst der Kuriere, die sich durch die Straßen schlängelten, und fast jeden Autofahrer zur Raserei brachten.
Eine Weiterentwicklung des Mountainbikes war, das man nicht nur auf der Straße fahren konnte, sondern auch in ein etwas erhabenes Gelände wie Feldwege oder Wald fahren konnte. Darauf hin fuhren einige Mountainbike Pioniere, steilere und unwegsame Wege ab, das heißt, dass Sie eigentliche Wanderwege den Berg her runter sausten, wobei man den sogenannten Adrenalinkick bekam. Nach einiger Zeit, war es den Mountainbikern zu langweilig, und Sie suchten sich noch steilere Wege, so entstand das „Downhill Cross“ Rennen ( DHC Rennen). Im DHC Rennen werden die Steilsten Strecken mit dem Bike gefahren, wobei es auch nicht ausbleibt, das dort auch Unfälle passieren können. Wer den richtigen Kick sucht, ist hier im DHC genau richtig. Denn hier braucht man starke Nerven, extrem viel Gleichgewichtssinn, und besonders viel Kenntnisse über sein Bike. Doch bevor man so ein Rennen mitmachen kann, braucht es viel an Übung, und besonders viel an
Erfahrung. Anfänger sollten erst einmal das Mountainbike kennen lernen, und kleine Cross Strecken im Wald nutzen. Ein Profi Mountainbiker braucht z.B. maximal 2 – 3 Jahre, bis er in die extremen Steillage eines Berges mit seinem Mountainbike fährt.
Kommen wir aber nun zu einem Rad, das wahrscheinlich jeder kennt, und auch einige, 0 die bei der Geburtsstunde in den 80ern dabei waren. Das BMX Rad. Dies war in den 80ern sehr beliebt, und jedes Kind und auch jeder Jugendlicher musste eins haben. Dies ist eine kleinere und einfachere

Mountainbike

Version des Mountainbikes. Da dies so einfach, aber auch robust gebaut worden ist, versuchte man immer wieder waghalsige Sprünge, Slide und vieles mehr mit diesem Rade. Dieses Fahrrad wurde so populär, das es sogar 1983 einen eigenen Film bekam, unter dem Titel „ Die BMX Bande“. Hier kann man sehen, wie einzigartig dies Baureihe ist, und dass sie so gut wie nicht zerstörbar war. Auch sieht man in diesem Film, wie mit dem BMX gearbeitet wurde, wie man zum Beispiel, ein Geländer hinunter rutscht, wie man über Hecken springt, oder aber auch wie eng man mit dem Rad um die Kurve kommt, da diese Räder klein und wendig sind.
BMX hat sich seit dem ersten offiziellen Wettkampf in Deutschland 1982 zu einem festen Bestandteil des Bundes Deutscher Radfahrer entwickelt. Die Rennveranstaltungen sind in ihrer Form einmalig, nehmen doch Sportler eines jeden Alters von 5-jährigen Mädchen über Elitefahrer bis zu den Senioren über 45 Jahren an einem Wettkampf teil, was BMX zu einer familienfreundlichen und bunten Sportart macht. Aber auch der BMX-Hochleistungssport hat sich in den letzten Jahren zu einem Wettkampf höchsten Anspruchs entwickelt mit einer World-Cup-Serie auf anspruchsvollen, spektakulären Bahnen mit Liveübertragungen im Internet und hohen Preisgeldern bis hin zum Höhepunkt des Jahres 2008, wo es bei den Olympischen Spielen erstmals die Disziplin BMX Race gab. In dieser Disziplin starten meistens acht Sportler gleichzeitig. In den meisten Fällen entscheidet sich
viel am Start. Am Ende geht es natürlich darum, als Erster im Ziel zu sein.